Naturheilpraxis Brandenberg

Adipositas und was nun?

Nach Feiertagen blicken viel Menschen mit Sorge auf die Körperwaage.

Um dem Schrecken Abhilfe zu schaffen, stürzen sich nicht gerade wenige Menschen, meistens Frauen, auf die „neuesten“ Diäten, welche in Zeitschriften zu finden sind.

Was diesen Diäten allen zu eigen ist, ist die Tatsache, dass die Menschen dabei meistens hungern und der Verzicht auf viele Dinge zur Qual wird.

Dann gibt es noch die Fraktion der Diäten, welche mit Pillen und Pulvern ein schnelles Abnehmen versprechen.

Ganz schrecklich finde ich diese Sendungen, in denen sich maßlos Übergewichtige im Wettstreit um verlorene Pfunde befinden. Aus gesundheitlicher Sicht ist dieses Turboabnehmen nur als schädlich zu betrachten.

Irgendwo habe ich einmal einen Spruch aufgeschnappt der so ähnlich lautete: „ Die Dicken in unserer Gesellschaft verhungern bei „bester“ Ernährung“.

Letztendlich bezieht er sich auf mangelhafte bzw. unzureichende Zufuhr von Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen.

Die herkömmlichen Diäten haben zum Teil, wenigstens zeitweise eine Wirkung auf die Körperkonturen. Letztendlich stellt sich aber die Frage, ob ich meinem Körper nicht sogar noch wichtige Nährstoffe entzogen habe.

Fettgewebe ist entgegen früherer Meinungen sehr stoffwechselaktiv. Es produziert z.B. Stoffe, die bei Entzündungen eine Rolle spielen, aber auch bei der Regulation des Blutdrucks. Dies sind nur zwei Bereiche in denen die Stoffe, die im Fettgewebe produziert werden, eine Rolle spielen.

Aber auch die Speicherung von Schwermetallen und Pestiziden im Fettgewebe hat eine große Bedeutung. Adipöse Menschen können davon im Fettgewebe mehr speichern als dünne Menschen. Dies hört sich erst einmal wie ein Vorteil an! Wenn diese übergewichtigen Menschen aber radikal abnehmen, wie bei den o.g. Wettstreiten, werden diese Stoffe wieder freigesetzt und überfluten den ganzen Organismus.

Da Übergewichtige häufig sowieso schon schlecht aufgestellt sind, was Entgiftung und Reduzierung von Entzündungsreaktionen angeht, werden sie nun in eine noch ungünstigere Lage versetzt.

Des Weiteren hört man oft von Übergewichtigen: „Ich esse doch nur noch wie ein Spatz und trotzdem nehme ich so gut wie nichts ab“.

Viele Menschen denken dann über diese Schwergewichtigen, dass diesen der Wille zum Abnehmen fehlt. Dies ist aber häufig gar nicht der Fall.

Denn nun kommt die Darmflora ins Spiel. Bei adipösen Menschen findet man im Darm wesentlich mehr Firmicuten, als bei einem Schlanken. Die Firmicuten können aus der Nahrung mehr Kohlenhydrate abbauen als andere Bakterien.

So kann es zu einer höheren Kalorienaufnahme von bis zu 10-12 % kommen.

Aufgrund dessen ist es aus meiner Sicht beim Abnehmen immer wichtig auf die Darmflora zu schauen, um diese eventuell mit Probiotika (Milchsäurebakterien) zu unterstützen. In letzter Zeit wurden auch sogenannte Präbiotika entwickelt, die Nahrung für die wichtigen Darmbakterien liefern sollen.

Aber wie nun gesund abnehmen?

Aus meiner Sicht gelingt dies nur durch eine auf sie passende, kompatible und antientzündliche Nahrung, die zudem noch frei von Pestiziden und weiteren Giftstoffen sein sollte.

Da der Darm das größte Immunorgan des menschlichen Körpers ist und das Immunsystem hinter der Darmschleimhaut anfängt, kann für den jeweiligen Menschen nicht kompatible Nahrung das darmständige Immunsystem reizen.

Die heutigen Ernährungsgewohnheiten können durch ihre denaturierte Nahrung zu Immunreaktionen führen, die IGG und IGE Antikörper zur Ausschüttung bringen, wie auch Histamin etc..

Bei einer Histaminausschüttung reagiert der Darm mit Wassereinlagerung und somit zum Aufquellen. Der Magen erhöht die Produktion der Magensäure etc..
Inkompatible Nahrung kann zu Gärvorgängen im Darm, Hautausschlägen, Migräne, Asthma und vielem mehr führen.

Wie aber die eigene kompatible Nahrung ermitteln?

Dies lässt sich durch einen Lebensmitteltoleranztest IgG(1-4) bewerkstelligen.

Am Anfang eines Abnehmprogrammes empfehle ich, über eine ausführliche Anamnese und Labordiagnostik, die für Sie passende Nahrung zu ermitteln und nach Mangelzuständen zu suchen.

 


Die hier beschriebenen Therapie- und Diagnostikverfahren sind der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin zuzuordnen. Diese Verfahren gehören nicht zu den schulmedizinisch anerkannten Methoden. Die hier getätigten Aussagen bezüglich der Indikationen, Eigenschaften und Wirkungen der o.g. Diagnostik- und Therapieverfahren beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der jeweiligen Therapierichtung. Diese werden von der Schulmedizin nicht geteilt.

 

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